Bericht Rheinzeitung vom 16.10.2014

Frischdienst wird Ortstreff

Einkauf: Eifeler steuern Niederbreitbach an - Bürgermeister hofft auf Resonanz

Von unserem Reporter Stefan Hantzschmann, Foto: Stefan Hantzschmann


Niederbreitbach.  Seit gestern haben die Niederbreitbacher die Möglichkeit, Lebensmittel von einem Frischdienst aus der Eifel zu kaufen. Jeden Mittwoch ab 15 Uhr steuert der Wagen zunächst die Kulturwerkstatt des Ortes an und verkauft regionale Produkte aus seinem Wagen.
Beim ersten Termin waren rund 15 Niederbreitbacher da. "Wir haben das heute mit einem Spaziergang verbunden und werden noch ein Schwätzchen machen", sagte Maria Bungarten. Der Mittwoch soll laut Ortsbürgermeister Bruno Hoffmann in Niederbreitbach zu einem Termin für gesellige Runden an der Kulturwerkstatt werden.
Hoffmann hatte den Kontakt zu dem Unternehmen hergestellt, nachdem einige Einwohner Bedarf angemeldet hatten.

Bericht Rheinzeitung vom 16.10.2014

Rund 15 Niederbreitbacher nutzten den ersten Termin des Frischdienstes. Foto: Stefan Hantzschmann

Zwar ist Niederbreitbach nicht komplett von anderen Einkaufsmöglichkeiten abgeschnitten- immerhin ist Waldbreitbach nur rund drei Kilometer entfernt - doch ältere Menschen wünschen sich Einkaufsmöglichkeiten im Ort. Ihnen steht in Niederbreitbach nur ein Bäcker, eine Tankstelle und samstags ein Gemüsewagen zur Verfügung.
"Wir sind sehr froh, dass es eine Verkaufsfiliale einer Bäckerei hier im Ort gibt, Deshalb wird sich das Angebot des Frischdienstes auch nicht so sehr auf Backwaren, sondern auf die anderen Lebensmittel konzentrieren", sagte Ortsbürgermeister Bruno Hoffmann auf Anfrage unserer Zeitung. Der Inhaber des Eifeler Frischedienstes, Friedhelm Hermes, bestätigt, dass der Verkaufswagen sein Angebot so abstimmt, dass "wir den anderen nicht die Butter vom Brot nehmen." Jeden Mittwoch ist der Verkaufswagen ab 15 Uhr auf dem Parkplatz der Kulturwerkstatt. Nach etwa 30 bis 45 Minuten wird der Wagen dann von Haus zu Haus fahren und seine Produkte verkaufen. Zun Schluss wird der Frischdienst um 17 Uhr am Campingplatz halten. Um 18 Uhr verlässt der Wagen dann den Ort.
Das Unternehmen hat ein großes Liefergebiet: Die Lebensmittelwagen sind in Luxemburg und Belgien ebenso unterwegs wie im Rheinland, dem bergischen Land und im Westerwald. Die Produkte
stammen nach Angaben des Unternehmens unter anderem aus der Eifel.